Ich hab's am 02.10.11 geschrieben. Mh, eine meiner ersten..
Ben liebt Emma
Ben liebt Emma
Es ist Winter. Alles ist weiß. Alles bedeckt mit einer dünnen pulverigen Schneeschicht. Die Kiefer in der ich früher als Kind rumgeklettert bin, ist nicht braun oder die Krone grün, sie ist weiß. Die Stufen des Rathauses sind nicht grau, sie sind weiß. Auch ein Auto, das auf dem Gehweg parkt, von dem ich nur weiß, dass es rot ist, weil jemand mit seinem Finger drüberstrich, ist weiß. Alles ist weiß. Es gibt nur das Weiß des Schnees und das Grau des Himmels.
Der Schnee erstickt jedes einzelne Geräusch, nur das Geräusch, was entsteht, wenn man über den Schnee läuft, hört man an diesem Tag, kurz vor Silvester. Er rieselt leise und friedlich. Schnell und kalt fällt er von den grauen Wolken herab. Es ist sehr kalt und kaum jemand ist auf der Straße anzutreffen. Niemand ist draußen. Nur ein Mädchen sitzt zusammengekauert auf einer Bank, in unserem einzigen Park.
Ich kenne das Mädchen. Ich bin das Mädchen. Sie sitzt dort alleine, die Knie angewinkelt. Ihre Wangen sind rosig, ihre Lippen weiß. Sie trägt eine lila Mütze, doch trotzdem ist es viel zu kalt. Es ist dunkel, obwohl es nicht mal fünf Uhr am Nachmittag ist. Doch die Dunkelheit, die sie zu verschlingen droht, die Kälte, die sie zu lähmen scheint und die Einsamkeit, die ihr Herz einfrieren vermochte, schien sie nicht davon abzuhalten, dort zu sitzen und bitterlich zu weinen.
Aber warum weint sie denn so?
"Aber warum weinst du denn so?", eine liebliche Stimme tauch aus der Dunkelheit aus. Das Mädchen ist doch nicht die einige bei der Eiseskälte auf der Straße. Sie schreckt hoch, denn sie hatte niemanden erwartet. Sie wischt sich über's Gesicht, damit er nicht mehr erkennen kann, wie rot ihre Augen sind. Doch trotz des Versuchs ihre Schönheit wieder unendlich zu machen, lässt sie den Kopf gesenkt.
"Geht schon. Geht schon. Ja, alles gut.. Geht schon!", gibt sie schnell, flüchtig und unbedacht zurück. "Naja", stellte der Junge fest, "'alles gut' sieht anders aus." Er schiebt den Schnee von der Bank und setzt sich neben sie. "Für 'alles gut' hast du en bisschen zu viel geweint.. hm?" Er hat ja Recht, aber ich kenne ihn doch garnicht. "Ja?", fragt er. "Ich kenne dich ja garnicht und überhaupt." "Wir machen einen Deal, ja? Ich stell mich dir vor, du stellst dich mir vor, dann darf ich hier bleiben, du hörst auf zu weinen und erzählst mir lieber was passiert ist. So schöne Augen wie deine es sind, sollten nicht mit Tränen gefüllt sein. Okay?"
Sie sieht das erste Mal hoch und trifft auf die Augen, eines braun haarigen Jungens, der ebenso blaube Augen hat, wie sie. Ein schüchternes Lächeln tritt auf ihr Gesicht. Weil er so etwas Süßes gesagt hatte, und weil er ebenfalls lächelt. Er deutet ihr Lädcheln als 'ja' und beginnt zu erzählen. "Also, ich bin Ben. Ich bin 16, und ich habe dich hier noch nie gesehen, warum bist du hier?" "Meine Oma wohnt hier, da hinten direckt." Ich zeige mit meinem lila lackierten Finger auf ein kleines zugeschneites Haus, in der nahre gelegenen Straße. Die Antwort genügt ihm und er erzählt weiter von sich. "Ja, ich wohne hier. Ziemlich öde, oder? Naja ich bin jetzt in der 11. und ich komm auch ziemlich gut durch. Ich bin garnich so schlecht, dabei habe ich andere Sachen als Schule im Kopf. Skaten, oder die.. naja. Mein bester Kumpel, er hat immer sehr komische Freundinnen und ja.. Dann macht er sich auch noch drüber lustig, dass ich nicht auf sie 'Bitches' stehe und überhaupt seiner Meinung nach viel zu selten verliebt bin. Egal. Ja, ich hab alles im Kopf außer Schule eben. Und bei dir? Du bist dran." Er macht eine Pause. "Hmm." Er setzt wieder an. " Fangen wir mit etwas leichtem an.. Deinem Namen vielleicht?" "Emma." Er lächelt. "Bist du immer so kurz angebunden, oder liegt das an mir?", fragt er lächelnd. "Nein", gebe ich zu, "eigentlich rede ich sehr viell.. Nur grade nicht. Tut mir leid. Aber du kannst ja nichts dafür. Ich geb' mir jetzt Mühe, ja? Ich bin Emma, ich bin noch 15, in einem Monat hab ich aber Geburtstag. Hm, eigentlich heiße ich Emma-Lynn, aber das interessiert niemanden. Ja, ich bin auch in der 11. Ja in meinem Kopf ist auch alles andere außer Schule. Aber gut bin ich trotzdem irgendwie.. Ja wie gesagt bin ich grade bei meiner Oma, mit meiner Mama." bis jetzt hielt ich meinen Teil des Versprechens, ich hatte aufgehört zu weinen. "Eigentlich wohne ich in Marburg. Kennst du das? Ich mag's voll. Nur Berlin & Köln sind cooler." "Ja, kenn ich.. Marburg. Meine Mama kam von da. Ich mag's auch sehr. Aber. Ich. Mh, darf ich dich was fragen? Was privates? Du musst auch nicht antworten.." Es klang ein bisschen schüchtern, aber süß. Ohne hoch zu sehen nicke ich. Innerlich lächle ich. "ja", wiederhole ich. "Mich interessiert grade eingentlich nur.. ob du einen Freund hast?" Mit so einer Frage hatte ich eigentlich nicht gerechnet. "Nein. Wieso?" Meine Stimmt klingt wieder sehr schüchtern. Ich senke den Kopf, und verschließe die Hände wieder fest zwischen den Knien. "Nur so..", jetzt klang auch er ein bischen unsicher doch er fasste sich wieder. " Nicht, dass gleich so'n Machokerl ankommt 'ey, alltaaah, was machsn du hia mein Mädschen an unso?' Aber das wäre kein lieber Freund für dich. Wenn er dich hier einfach weinend in der Kälte sitzen ließe. Aber so jemand würdest du nicht mögen, hoffentlich. Apropos Kälte.. Ist die kalt? Willst du meine Jacke?" Nein, lieber deine Hand, denke ich. "Nein, lieber nicht." Was ich sagt interessierte ihn nicht, er zieht seine Jacke aus und streift sie über meine Schultern. Ich lächle. Ich sehe wieder nach oben und betrachte ihn das erste Mal. Er sieht sehr lieb aus, wie er da sitzt. Ein bisschen verliebt schaut er mir in die Augen.
Und zack. Boom. - Verliebt! ♥
Er hat einen schwarzen Pulli an, und schwarze Röhren. Meine Freundin sagt immer 'Jungs in Röhren sind purer Luxus.' Sie hat Recht. Er trägt eine graue Mütze an, sie ist meiner ein bisschen ähnlich. Nur meine ist lila, seine grau, meine für Mädchen, seine eben eine Jungenmütze. Heißt das was? Er ist hübsch. Seine Augen funkeln sehr süß. Und sein Lächeln ist Traumhaft.
Aber warum verliebe ich mich denn immer in so perfekte Jungs, bei denen ich eh keine Chance habe. Ich kenne ihn doch nicht mal. Bloß sind da sie Schmetteringe in meinem Bauch..
Solche Jungs mögen doch nur dünne Mädchen, dünne, schöne Mädchen mit Konfektionsgröße 0. Mit blonden Haaren, mit drei Tonnen Make-up im Gesicht , die voll die Modepüppchen sind. Nicht so wie ich. Ich bin nicht die Art Mädchen, in die sich ein Junge verliebt. Schon garnicht jemand wie er Oder?
"Warum sagst du nichts mehr, Emma? Hab ich was falsches gesagt oder getan, oder so? Wenn ja, tut es mir leid." Mist, ich war so in Gedanken, dass ich glatt vergessen hatte, dass der Junge in meinem Kopf, direckt neben mir sitzt. "Nein, passt schon, passt schon, geht schon, alles gut, geht schon..", stammle ich.. Ben lächelt: "Das hatten wir doch vorhin schon mal.. Okay, zurück zum Deal, ja? Du kennst mich jetzt ein bisschen und ich dich. Auf gehört zu weinen hast du auch. Erzählst du mir jetzt warum du so geweint hast? So ein hübsches Mädchen wie du sollte nicht weinen. Das will ich nicht. Hörst du?" Ich sehe ihn schüchtern an. Lädchelnd. Er lächelt auch. Ich senke meinen Blick wieder. "Ich lache auch nicht Versprochen. Und wenn du wieder anfängst zu weinen, dann tröste ich dich. Erzähl schon." "Nicht lachen, versprochen?" "Heiliges Ben-Indianerehrenwort", sagt er lachend und hebt zwei Finger, zum Schwur. Wir lachen. "Ahm, es ist ein bisschen peinlich.. Mein Opa ist vor drei Jahren gestorben..", die Tränen treten wieder in meine Augen, "ich.. ich hatte ihm zum Geburtstag einen Brief geschrieben . er hatte im Oktober geburtstag. Also er hätte gehabt..
Aber warum weint sie denn so?
"Aber warum weinst du denn so?", eine liebliche Stimme tauch aus der Dunkelheit aus. Das Mädchen ist doch nicht die einige bei der Eiseskälte auf der Straße. Sie schreckt hoch, denn sie hatte niemanden erwartet. Sie wischt sich über's Gesicht, damit er nicht mehr erkennen kann, wie rot ihre Augen sind. Doch trotz des Versuchs ihre Schönheit wieder unendlich zu machen, lässt sie den Kopf gesenkt.
"Geht schon. Geht schon. Ja, alles gut.. Geht schon!", gibt sie schnell, flüchtig und unbedacht zurück. "Naja", stellte der Junge fest, "'alles gut' sieht anders aus." Er schiebt den Schnee von der Bank und setzt sich neben sie. "Für 'alles gut' hast du en bisschen zu viel geweint.. hm?" Er hat ja Recht, aber ich kenne ihn doch garnicht. "Ja?", fragt er. "Ich kenne dich ja garnicht und überhaupt." "Wir machen einen Deal, ja? Ich stell mich dir vor, du stellst dich mir vor, dann darf ich hier bleiben, du hörst auf zu weinen und erzählst mir lieber was passiert ist. So schöne Augen wie deine es sind, sollten nicht mit Tränen gefüllt sein. Okay?"
Sie sieht das erste Mal hoch und trifft auf die Augen, eines braun haarigen Jungens, der ebenso blaube Augen hat, wie sie. Ein schüchternes Lächeln tritt auf ihr Gesicht. Weil er so etwas Süßes gesagt hatte, und weil er ebenfalls lächelt. Er deutet ihr Lädcheln als 'ja' und beginnt zu erzählen. "Also, ich bin Ben. Ich bin 16, und ich habe dich hier noch nie gesehen, warum bist du hier?" "Meine Oma wohnt hier, da hinten direckt." Ich zeige mit meinem lila lackierten Finger auf ein kleines zugeschneites Haus, in der nahre gelegenen Straße. Die Antwort genügt ihm und er erzählt weiter von sich. "Ja, ich wohne hier. Ziemlich öde, oder? Naja ich bin jetzt in der 11. und ich komm auch ziemlich gut durch. Ich bin garnich so schlecht, dabei habe ich andere Sachen als Schule im Kopf. Skaten, oder die.. naja. Mein bester Kumpel, er hat immer sehr komische Freundinnen und ja.. Dann macht er sich auch noch drüber lustig, dass ich nicht auf sie 'Bitches' stehe und überhaupt seiner Meinung nach viel zu selten verliebt bin. Egal. Ja, ich hab alles im Kopf außer Schule eben. Und bei dir? Du bist dran." Er macht eine Pause. "Hmm." Er setzt wieder an. " Fangen wir mit etwas leichtem an.. Deinem Namen vielleicht?" "Emma." Er lächelt. "Bist du immer so kurz angebunden, oder liegt das an mir?", fragt er lächelnd. "Nein", gebe ich zu, "eigentlich rede ich sehr viell.. Nur grade nicht. Tut mir leid. Aber du kannst ja nichts dafür. Ich geb' mir jetzt Mühe, ja? Ich bin Emma, ich bin noch 15, in einem Monat hab ich aber Geburtstag. Hm, eigentlich heiße ich Emma-Lynn, aber das interessiert niemanden. Ja, ich bin auch in der 11. Ja in meinem Kopf ist auch alles andere außer Schule. Aber gut bin ich trotzdem irgendwie.. Ja wie gesagt bin ich grade bei meiner Oma, mit meiner Mama." bis jetzt hielt ich meinen Teil des Versprechens, ich hatte aufgehört zu weinen. "Eigentlich wohne ich in Marburg. Kennst du das? Ich mag's voll. Nur Berlin & Köln sind cooler." "Ja, kenn ich.. Marburg. Meine Mama kam von da. Ich mag's auch sehr. Aber. Ich. Mh, darf ich dich was fragen? Was privates? Du musst auch nicht antworten.." Es klang ein bisschen schüchtern, aber süß. Ohne hoch zu sehen nicke ich. Innerlich lächle ich. "ja", wiederhole ich. "Mich interessiert grade eingentlich nur.. ob du einen Freund hast?" Mit so einer Frage hatte ich eigentlich nicht gerechnet. "Nein. Wieso?" Meine Stimmt klingt wieder sehr schüchtern. Ich senke den Kopf, und verschließe die Hände wieder fest zwischen den Knien. "Nur so..", jetzt klang auch er ein bischen unsicher doch er fasste sich wieder. " Nicht, dass gleich so'n Machokerl ankommt 'ey, alltaaah, was machsn du hia mein Mädschen an unso?' Aber das wäre kein lieber Freund für dich. Wenn er dich hier einfach weinend in der Kälte sitzen ließe. Aber so jemand würdest du nicht mögen, hoffentlich. Apropos Kälte.. Ist die kalt? Willst du meine Jacke?" Nein, lieber deine Hand, denke ich. "Nein, lieber nicht." Was ich sagt interessierte ihn nicht, er zieht seine Jacke aus und streift sie über meine Schultern. Ich lächle. Ich sehe wieder nach oben und betrachte ihn das erste Mal. Er sieht sehr lieb aus, wie er da sitzt. Ein bisschen verliebt schaut er mir in die Augen.
Und zack. Boom. - Verliebt! ♥
Er hat einen schwarzen Pulli an, und schwarze Röhren. Meine Freundin sagt immer 'Jungs in Röhren sind purer Luxus.' Sie hat Recht. Er trägt eine graue Mütze an, sie ist meiner ein bisschen ähnlich. Nur meine ist lila, seine grau, meine für Mädchen, seine eben eine Jungenmütze. Heißt das was? Er ist hübsch. Seine Augen funkeln sehr süß. Und sein Lächeln ist Traumhaft.
Aber warum verliebe ich mich denn immer in so perfekte Jungs, bei denen ich eh keine Chance habe. Ich kenne ihn doch nicht mal. Bloß sind da sie Schmetteringe in meinem Bauch..
Solche Jungs mögen doch nur dünne Mädchen, dünne, schöne Mädchen mit Konfektionsgröße 0. Mit blonden Haaren, mit drei Tonnen Make-up im Gesicht , die voll die Modepüppchen sind. Nicht so wie ich. Ich bin nicht die Art Mädchen, in die sich ein Junge verliebt. Schon garnicht jemand wie er Oder?
"Warum sagst du nichts mehr, Emma? Hab ich was falsches gesagt oder getan, oder so? Wenn ja, tut es mir leid." Mist, ich war so in Gedanken, dass ich glatt vergessen hatte, dass der Junge in meinem Kopf, direckt neben mir sitzt. "Nein, passt schon, passt schon, geht schon, alles gut, geht schon..", stammle ich.. Ben lächelt: "Das hatten wir doch vorhin schon mal.. Okay, zurück zum Deal, ja? Du kennst mich jetzt ein bisschen und ich dich. Auf gehört zu weinen hast du auch. Erzählst du mir jetzt warum du so geweint hast? So ein hübsches Mädchen wie du sollte nicht weinen. Das will ich nicht. Hörst du?" Ich sehe ihn schüchtern an. Lädchelnd. Er lächelt auch. Ich senke meinen Blick wieder. "Ich lache auch nicht Versprochen. Und wenn du wieder anfängst zu weinen, dann tröste ich dich. Erzähl schon." "Nicht lachen, versprochen?" "Heiliges Ben-Indianerehrenwort", sagt er lachend und hebt zwei Finger, zum Schwur. Wir lachen. "Ahm, es ist ein bisschen peinlich.. Mein Opa ist vor drei Jahren gestorben..", die Tränen treten wieder in meine Augen, "ich.. ich hatte ihm zum Geburtstag einen Brief geschrieben . er hatte im Oktober geburtstag. Also er hätte gehabt..
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