Schwesterschnmerz:
Zwei Wochen Muskeltrainingskur und 3 Kilo später
habe ich schon so gut wie Geburtstag, und darf endlich nach hause. Ich darf Bela
in den Arm fallen, Smilla drücken, Mama sehen. Wir bleiben noch, extra für
meinen Auftritt bei Britain's got Talant länger in England. Wir leben dort in
einer riesen Villa in London. Übermorgen geht's los. Ich kann wieder gut laufen,
die Kur hat Wunder bewirkt. Ich werde am Samstag dahin fahren, ich werde tanzen,
und der Welt zeigen, wie glücklich man sein kann. Aber danach muss ich wieder in
eine Klinik, damit das nicht wiederkommt. Damit die Muskeln immer auf meinen
Kopf hören. Sagen sie.. Ich glaube sie schicken mich da hin, weil sie finden,
ich bin zu dünn.. Aber wo bin ich denn dünn ? Meine Oberschenkel schwabbeln bei
jedem Schritt, mein Bauch auch, ich habe viel zu große Brüste. B Körbchen o:
Ballerinas dürfen höchsens A-Körbchen haben.
"Ich bin so fett. Ich werde abnehmen, so dünn
sein, bis ich fliegen kann," das schrieb ich in mein Tagebuch, kurz nach meinem
16. Geburtstag, jetzt werde ich bald 17.. Es ist lange her. In diesem Jahr hab
ich viel abgenommen. Doch nach dem Sturz musste ich viel essen, ich wurde
praktisch gemästet. o: Ich hab mich eklig gefühlt. 50,32 kg. o: An all das denke
ich, während ich im Zug, Richtung 'zuhause'. Ich habe Musik im Ohr. Fast schlafe
ich bei 'Engel fliegen einsam- Nena' ein, aber die raue Stimme der Frau, die die
Durchsagen macht, lässt mich aufmerksam werden. Ich bin gleich zuhause. Schnell
schnappe ich meine Koffer und sehe aus dem Fenster. Alles sind da. Bela. Mama.
Papa. und Smilla. Wie ich mich freue so, sie wieder zu sehen.
"Du bist aber dünn geworden, Louise," staunt
Smilla. Bin ich das ? Ich könnte schreien vor Glück. Ich habe abgenommen. Sie
stürmt auf mich zu. "Ich hab dich so vermisst. Es ist so langweilig ohne dich,
und es ist so viel passiert, und ich konnte es dir nicht erzählen." Sie klingt
aufgeregt, aber glücklich. "Du erzählst es mir nachher." Mein Blick ist die
ganze Zeit auf Bela gerichtet, ich will ihn einfach nur in den Arm nehme. Er
lächelt mich an. Sobald ich bin aus Smillas Umarmung gelöst habe, gehe ich zu
ihn. Ich nehme ihn in den Arm, und will ihn nie wieder loslassen.
In dieser Nacht schlafe ich viel, aber ehr
unruhig. Ich wache oft auf, und frage mich, ob ich noch bei Bela bin. Irgendwann
stehte ich einfach auf, und lege mich zu ihm. Er lächelt mich nur an und legt
seinen Arm um mich. Ich erzähle ihm, was alles passiert ist. Vorallem erzähle
ich von Linus. Ich hab ihn kennengelernt, in der Kur. Wir haben viel gelacht und
Spaß gehabt. Er war fast wie ein Freund.. Sowas hatte ich noch nie. Jungs
mochten mich nie. Ich bin eher eine Einzelgängerin, in Sachen Jungs. Einen
richtigen Freund hatte ich nie, richtig verliebt bin ich auch noch nie gewesen.
Der einzige den ich je geliebt habe, war Bela, aber das ist was anderes..
Ein Paar Freundinnen haben für mich eine Party geschmissen, weil ich wieder da bin, und um mir Glück zu wünschen. Und meine beste Freundin Anastasyja ist extra aus Russland gekommen um beim Auftritt an meiner Seite zu stehen. Wie ich sie liebe. Und sie hat einen Studienplatz bekommen, ganz in der Nähe von der Stadt in der wir in Italien wohnen werden, sie wird mit uns kommen.
Sie hatten alles lieb gemacht, mit Chips, Popcorn, Kuchen, Gummibärchen. Aber ich habe nichts gegessen in den drei Tagen, ich will doch schön sein, beim Auftritt. Smilla hat gefragt : "Lulu, willst du eins von meinen Schokostück'chen. ?" "Nein, mein Engel, lieb, dass du fragst, aber ich möchte nichts mehr essen heute." "Aber warum ?", hat sie erstaunt gefragt. "Irgendwann will ich fliegen können, wie ein Engel sein, dafür muss man aber ganz dünn sein. Aber das ist unser Geheimnis, ok ? Das darfst du niemanden erzählen.", hab ich gesagt. "Ich versprech's dir. Heiliges Geschwisterehrenwort."
Es liegen drei Stunden fahrt vor uns. Wir sitzen im Auto, rechts von mir Anastasyja, links Bela. Ich halte ihr Hände. Ich habe Angst. Niemand redet. Smilla ist eingeschlafen und es dauert nicht lange, bis mich 'Comptine d'un autre été' auch in den Schlaf wiegt, und mein Kopf auf Bela's Schulter sackt.
Als ich wieder aufwache, sind wir grade angekommen. Und schooon sagt der Modarator "Frau Paulsen, zwei Minuten noch."
Ich spüre die Aufregung & wie sie sich in meinem Körper verteilt, bis sie bei meinen Beinen ankommt. Sie werden weich. Dieses Mal ist es mir egal, was die denken, ich nehme einem Stuhl mit. Die Frau lächelt mich mitleidig an, als ich rein komme, als könne sich sich noch genau an mich erinnern. Vielleicht kann sie das..
Bevor ich endlich zu tanzen beginnen darf, will die Dame noch wissen, wie es mir geht, fragt nach meiner Gesundheit und sowas. Ich will endlich anfang. Ich rufe nach Bela, er soll bei meinem Auftritt am Rande der Bühne stehen um mir Kraft zu geben. Mit wackligen Beinen richte ich mich auf. Das Licht geht aus. Alle Augen sind auf mich gerichtet. Ich gehe die letzten Tage im Kopf durch. Ich bin stolz, denn ich habe wirklich nichts gegessen. Sogar den Schokoriegel von Bela vorm Auftritt habe ich weggeschmissen. Meine Liebe zu ihm ist sogutwie grenzenlos, doch beim Essen hört sie auf! Scheinwerfer richten sich auf mich. Meine Musik geht an. Ich weiß, ich muss jetzt tanzen! Das tue ich auch. Wie noch nie zuvor. Die Kur hat mir geholfen, auch wenn mir leicht schmummerich ist, weil ich zu weing gegessen habe. Grade will ich zum Sprung kommen, dem Höhepunkt als meine Mama schreiend auf die Bühne kommt. Alle sehen sie an. Ich falle vor schreck hin. 'Louise, wir hatten ausgemachtr, dass du isst, du hast die letzten drei Tage alles weggeschmissen! & was höre ich da von Smilla ? Du kannst nicht tanzen, das ist viel zu gefährlich. du bist am Ende deiner Kräfte. Entschuldigen sie, meine Damen und Herren', schreit sie, während Bela zu mir eilt & die zuschauer erstaunt aufstehen um besser zu sehen und tuscheln, ' wir werden jetzt gehen.' 'Und du wirst wider in kur kommen', fügt sie flüsternd hinzu.
'Louise!', ich kann diese Stimme erkennen, während meine Mama mich rausschleift. 'Linus! wo bist du?' Meine Mama muss immer alles kaputt machen, nur weil sie mir nicht gönnt, dass ich schöner bin als sie. Ich sehe wie Linus auf die Bühne rennt. Die Securitymänner halten ihn auf. 'Linus darf hier hin', schrei ich als ich schon hinter der Bühne bin und das Publikum nicht mehr sehen kann.
fortsetzung folgt
Ein Paar Freundinnen haben für mich eine Party geschmissen, weil ich wieder da bin, und um mir Glück zu wünschen. Und meine beste Freundin Anastasyja ist extra aus Russland gekommen um beim Auftritt an meiner Seite zu stehen. Wie ich sie liebe. Und sie hat einen Studienplatz bekommen, ganz in der Nähe von der Stadt in der wir in Italien wohnen werden, sie wird mit uns kommen.
Sie hatten alles lieb gemacht, mit Chips, Popcorn, Kuchen, Gummibärchen. Aber ich habe nichts gegessen in den drei Tagen, ich will doch schön sein, beim Auftritt. Smilla hat gefragt : "Lulu, willst du eins von meinen Schokostück'chen. ?" "Nein, mein Engel, lieb, dass du fragst, aber ich möchte nichts mehr essen heute." "Aber warum ?", hat sie erstaunt gefragt. "Irgendwann will ich fliegen können, wie ein Engel sein, dafür muss man aber ganz dünn sein. Aber das ist unser Geheimnis, ok ? Das darfst du niemanden erzählen.", hab ich gesagt. "Ich versprech's dir. Heiliges Geschwisterehrenwort."
Es liegen drei Stunden fahrt vor uns. Wir sitzen im Auto, rechts von mir Anastasyja, links Bela. Ich halte ihr Hände. Ich habe Angst. Niemand redet. Smilla ist eingeschlafen und es dauert nicht lange, bis mich 'Comptine d'un autre été' auch in den Schlaf wiegt, und mein Kopf auf Bela's Schulter sackt.
Als ich wieder aufwache, sind wir grade angekommen. Und schooon sagt der Modarator "Frau Paulsen, zwei Minuten noch."
Ich spüre die Aufregung & wie sie sich in meinem Körper verteilt, bis sie bei meinen Beinen ankommt. Sie werden weich. Dieses Mal ist es mir egal, was die denken, ich nehme einem Stuhl mit. Die Frau lächelt mich mitleidig an, als ich rein komme, als könne sich sich noch genau an mich erinnern. Vielleicht kann sie das..
Bevor ich endlich zu tanzen beginnen darf, will die Dame noch wissen, wie es mir geht, fragt nach meiner Gesundheit und sowas. Ich will endlich anfang. Ich rufe nach Bela, er soll bei meinem Auftritt am Rande der Bühne stehen um mir Kraft zu geben. Mit wackligen Beinen richte ich mich auf. Das Licht geht aus. Alle Augen sind auf mich gerichtet. Ich gehe die letzten Tage im Kopf durch. Ich bin stolz, denn ich habe wirklich nichts gegessen. Sogar den Schokoriegel von Bela vorm Auftritt habe ich weggeschmissen. Meine Liebe zu ihm ist sogutwie grenzenlos, doch beim Essen hört sie auf! Scheinwerfer richten sich auf mich. Meine Musik geht an. Ich weiß, ich muss jetzt tanzen! Das tue ich auch. Wie noch nie zuvor. Die Kur hat mir geholfen, auch wenn mir leicht schmummerich ist, weil ich zu weing gegessen habe. Grade will ich zum Sprung kommen, dem Höhepunkt als meine Mama schreiend auf die Bühne kommt. Alle sehen sie an. Ich falle vor schreck hin. 'Louise, wir hatten ausgemachtr, dass du isst, du hast die letzten drei Tage alles weggeschmissen! & was höre ich da von Smilla ? Du kannst nicht tanzen, das ist viel zu gefährlich. du bist am Ende deiner Kräfte. Entschuldigen sie, meine Damen und Herren', schreit sie, während Bela zu mir eilt & die zuschauer erstaunt aufstehen um besser zu sehen und tuscheln, ' wir werden jetzt gehen.' 'Und du wirst wider in kur kommen', fügt sie flüsternd hinzu.
'Louise!', ich kann diese Stimme erkennen, während meine Mama mich rausschleift. 'Linus! wo bist du?' Meine Mama muss immer alles kaputt machen, nur weil sie mir nicht gönnt, dass ich schöner bin als sie. Ich sehe wie Linus auf die Bühne rennt. Die Securitymänner halten ihn auf. 'Linus darf hier hin', schrei ich als ich schon hinter der Bühne bin und das Publikum nicht mehr sehen kann.
fortsetzung folgt
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